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BDL Next präsentiert Forschungsergebnisse beim „E-Mobility Power System Integration Symposium“

Das „E-Mobility Power System Integration Symposium“ fand am 7. und 8. Oktober in Helsinki statt. Auch das Forschungsprojekt BDL Next war dort vertreten, um erste Ergebnisse aus der Projektanfangsphase vorzustellen.

Die FfE und die Universität Passau gewährten den Teilnehmenden aus Wissenschaft und Industrie einen umfassenden Einblick in die aktuelle Phase der Use-Case-Entwicklung von BDL Next. Dabei wurde die Methodik der Use-Case-Entwicklung basierend auf Erkenntnissen und dem aktuellen Stand der Forschung aus vorhergehenden Projekten zielgerichtet angepasst und erweitert. Ein besonderer Fokus der Arbeit lag auf der Integration von UML-State-Machines und UML-Sequenzdiagrammen in die Methodik. Diese Werkzeuge spielen eine Schlüsselrolle im Entwicklungsprozess von Multi-Use-Case-Anwendungen, da sie die detaillierte Visualisierung und Analyse komplexer Systemprozesse ermöglichen. Durch den Einsatz dieser Instrumente wird eine systematische Planung und Implementierung unterstützt und somit die Effizienz des Entwicklungsprozesses gesteigert. Hervorgehoben wurde zudem die Bedeutung einer gezielt gestalteten Customer Journey. Um die Nutzererfahrung beim Laden von Elektrofahrzeugen möglichst reibungslos zu gestalten, müssen die verschiedenen Customer Touchpoints entlang der Customer Journey klar definiert und optimal abgestimmt werden. Die Einbindung von State-Machines und Sequenzdiagrammen erlaubt eine transparente Darstellung der Informationsverarbeitung innerhalb des Systems und schafft eine präzise Übersicht der verfügbaren Touchpoints. So lassen sich potenzielle Engpässe frühzeitig identifizieren und adressieren.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.

Der Beitrag der EBZ befasste sich mit dem effizienten Laden von Elektrofahrzeugen mit Solarstrom. Besonders attraktiv ist der Eigenverbrauch von Photovoltaikstrom, da die Kosten für Netzstrom meist deutlich über den Einspeisevergütungen liegen. Eine effektive Nutzung setzt voraus, dass die Ladeleistung des Elektrofahrzeugs optimal an den verfügbaren PV-Stromüberschuss angepasst werden kann. Dies minimiert den Einsatz von teurem Netzstrom und maximiert den Eigenverbrauch von Solarenergie. Häufig wird der Ladevorgang durch externe Energiemanagementsysteme gesteuert, ein zentraler Aspekt dieses Papiers. Die Anpassung der Ladeleistung ist jedoch nicht immer möglich, da dies von den Kommunikationsstandards zwischen Wallbox und Fahrzeug abhängt. Energiemanagementsysteme setzen je nach Wallbox-Typ und technischer Ausstattung spezifische Steuerungsstrategien ein, um den Ladevorgang effizient zu gestalten. Diese Studie zeigt, dass die Einsparungen beim unidirektionalen Solarladen je nach Wallbox und Ladeverfahren um mehrere 100 € variieren können.  Besonders Ladeverfahren mit ISO-Kommunikationsoptionen bieten Vorteile gegenüber der älteren IEC-konformen Kommunikation. In Deutschland sind jedoch viele installierte Ladesäulen nicht nachrüstbar und können nicht über die moderne ISO-Norm 15118-20 kommunizieren. Für diese älteren Wallboxen werden auf Basis der Ergebnisse Empfehlungen zur Steuerungskonfiguration abgeleitet. Gleichzeitig wird das Einsparpotenzial dargestellt, um zu bewerten, ob ein Austausch gegen ein neueres Modell wirtschaftlich sinnvoll ist.

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Philipp Stedem
FfE
pstedem@ffe.de

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Vincenz Regener
FfE
vregener@ffe.de

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Franziska Kellerer
Universität Passau
Franziska.Kellerer@uni-passau.de

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Annika Kroos
Universität Passau
Annika.Kroos@uni-passau.de

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Louisa Wasmeier
FfE
lwasmeier@ffe.de

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Theo Haug
FfE
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Florian Sehr
EBZ
f.sehr@ebz-bs.de

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David Reiners
EBZ
d.reiners@ebz.de